12. Juni 2016
An:
Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit


Von:
Bürgerinitiative Advice from the Wise

Die Natur unser Feind oder Freund und Partner?


Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

die Häufung von Unwetterkatastrophen in den letzten Tagen und die damit verbundenen kollektiven Ängste und Milliardenschäden sind für unsere Bürgerinitiative Anlass für die Grundsatzbetrachtung:
„Zunehmende Naturkatastrophen unabwendbare Schicksalsschläge oder Zeichen einer beeinflussbaren Fehlentwicklung?“

Wir halten es für unsere Pflicht, diese Betrachtung der unser Land gestaltenden Umweltpolitik verfügbar zu machen.

Unser großer Vordenker Immanuel Kant hat das Verhältnis „Mensch - Natur" bereits vor über 200 Jahren auf den Punkt gebracht: „Der Mensch muss sich in die Natur schicken lassen, aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.“ Unser "Herr im Hause-Standpunkt“ geht also gar nicht. Damit haben wir uns die Natur zum Gegner gemacht. Schlimmer noch, da unser Körper über das vegetative Nervensystem von der Natur gesteuert wird, sogar zum Feind in uns, und da wir total unterlegen sind, mit für uns ganz üblen Folgen.

Wie können wir aus einem Feind wieder einen Freund und Partner machen? Verstärktes Umwelt-Bewusstsein und entsprechendes Handeln, bei denen leider die letzte Konsequenz fehlt und die auch durch weltweite Skandale konterkariert werden, sind sehr wichtig, aber nicht ausreichend. Zu umfangreich und immer größer wird die Palette von erforderlichen Einzelmaßnahmen zur naturgerechten Umweltgestaltung. Fragmentarische Anpassung, die den Ereignissen hinterher hinkt, genügt hier nicht mehr. Vielmehr muss eine ganzheitliche Ökologie mit Integration von Mensch und Gesellschaft in die natürliche Ordnung das neue Paradigma sein.

Das an uns gestellte Anforderungsprofil ist deshalb eindeutig: Aufgabe der mehr und mehr von uns im Gegensatz zur natürlichen Ordnung errichteten Parallelordnung, in die wir uns oft zum Schaden der Natur teilweise recht gemütlich eingerichtet haben, die uns aber andererseits mangels der strukturierenden Ordnungskraft der Natur mit unlösbaren Problemen und furchterregenden, chaotischen Schreckensszenarien konfrontiert hat. Ein Labyrinth aus dem wir keinen Ausweg mehr wissen und wo wir nur noch auf Sicht nach Schlupflöchern suchen, aus denen es aber auf Dauer kein befreiendes Entrinnen gibt.

Guter Rat teuer? Unsere geistige Tradition aus Ost und West gibt uns zuverlässige Wegmarkierungen für den Rückbezug in die natürliche Ordnung. Um allerdings ein überzeugend einfaches und dem hohen Anspruch umfassend gerecht werdendes Verfahren nutzen zu können, muss es uns gelingen, wirklich zu ganz ursprünglichen Wurzeln zurück zu finden, als unsere Welt noch mehr in ihrer natürlichen Ordnung gegründet war und die Menschen ein naturverbundenes und glückliches Leben führen konnten.

Die Veden sind die ältesten uns bekannten Aufzeichnungen der Menschheitsgeschichte über die kosmische Ordnung dieser Welt, allerdings vielfach symbolisch verschlüsselt. Yoga - Weg zur Vereinigung - ist ihr Teilaspekt und vermittelt das Wissen über diesen Rückbezug, verbunden mit Meditations-Techniken, die dieses Ziel verwirklichen, ergänzt durch die im Westen große Beliebtheit erfahrenden Körperübungen. Details über die praktische Anwendung dieser Techniken wurden in der Zurückgezogenheit des Himalaya in der Tradition der Vedischen Meister in die Neuzeit mündlich überliefert und Mitte des letzten Jahrhunderts von Maharishi Mahesh Yogi wieder einer breiteren Öffentlichkeit als Transzendentale Meditation zugänglich gemacht. Diese ermöglicht in tiefer Entspannung, in der Stille unseres Bewusstseins, durch Überschreiten des Bereichs unserer Gedanken Kontakt, Identifizierung und Integration in die allem zugrunde liegende Ordnung der Natur mit ihren hohen Kohärenz- und Synergiekräften.

Die Folge: Die Natur beginnt uns als essenziellen Teil ihres Gesamtsystems wieder als zuverlässigen Partner in allen Lebensbereichen zunehmend zu unterstützen. Diese für uns neue Rollenfunktion eröffnet uns grundlegend neue Perspektiven der Zukunftsgestaltung. Das Großartige dabei, sogar schon kleinere Gruppen können auf Grund der in tiefer Meditation erreichten hohen Kohärenz der Gehirnwellen, die sich dem Umfeld vermittelt, positive, gesellschafts-relevante Resultate erzielen und Negativszenarien abbauen. Weitere Hinweise finden Sie unter www.advice-from-the-wise.com, insbesondere für die praktische Anwendung und deren wissenschaftlichen Bestätigung unter Praxistransfer.

Unsere turbulente Gegenwart braucht Protagonisten einer neuen, ganzheitlichen Ökologie, die unserer Gesellschaft wieder umfassend ihre natürlichen Grundlagen vermittelt. Der Hintergrund für eine neue Zeitepoche.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Hermann

Sprecher Bürgerinitiative
"Advice from the Wise"