09. Mai 2016
Rat der Weisen
Im Himmel
70569 Stuttgart


Initiative: Die Erneuerung unserer Gesellschaft
- Am Beispiel einer authentisch gelebten Unternehmenskultur -



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den ältesten Aufzeichnungen der Menschheitsgeschichte, den Veden, steht der bemerkenswerte Satz: „In der Einheit liegt die Stärke einer Gemeinschaft, trotz der Vielfalt ihrer Wünsche sind ihre Gemüter vereinigt“ (Rig-Veda 10,191).

Was wußten und konnten die Menschen vor tausenden von Jahren, was uns heute in einer hektischen, von Informationen überfluteten, digital vernetzten Welt nicht mehr möglich zu sein scheint, wo für jeden als Überlebensstrategie der persönliche Nutzen im Vordergrund steht.

Ist das der Preis einer sehr vordergründig gewordenen materiellen Überflussgesellschaft, wo aber die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, das gesellschaftliche Konfliktpotenzial deshalb immer mehr zunimmt?

Um dem entgegen zu wirken und Effektivität und Effizienz in einem harten internationalen Wettbewerb zu stärken und weitere Leistungspotenziale zu erschließen, werden in den Unternehmen zunehmend als eine Art Grundgesetz "Grundsätze einer betrieblichen Unternehmenskultur" aufgestellt, um das koordiniertere und bessere Miteinander, betriebliche Integration und Integrität zu stärken. Dies in der Erkenntnis, dass wie schon Aristoteles verkündet hatte, „das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.“

Allerdings, so das antike Vorbild, als eine neue, in sich kohärente Ganzheit, wo in einer sehr geordneten Bündelung die individuellen Interessen sich einbringen und zu einem größeren in sich harmonischen Ganzen zusammenfließen, also die Einzel- oder Gruppeninteressen nicht überhand nehmen, sondern sich mit dem Gesamtinteresse verbinden, sodass eine ganz neue in sich homogene "Entity" mit neuen originären Fähigkeiten und Zusatznutzen entsteht.

Ist dies und die damit verbundene betriebliche Neuordnung mit dem uns bekannten Arsenal an Möglichkeiten wie z. B. psychologischer Motivation möglich? Abschließende Erfolgsberichte liegen noch nicht vor, Skepsis in einer von einem Negativ-Szenario, Wert- und Ordnungsverlusten sowie fundamentalen Krisen bestimmten heterogenen Gesellschaft angebracht, die sich in Grundsatzfragen sogar zu spalten droht.

Und doch zeigt uns die moderne Physik hoch geordnete, kohärente Grundzustände mit phantastischen Möglichkeiten wie Supraleitfähigkeit, Superfluidität und Meißner-Ochsenfeld-Effekt auf, die auch dem antiken Wissen im Humanbereich bekannt waren und heute - wieder entdeckt - von der modernen Gehirnforschung als eine perfekte Gehirnwellenkohärenz mit korrelierenden, herausragenden psychischen und physischen Fähigkeiten beschrieben werden und damit sich ausbreitender Unordnung entgegen wirken.

Aus der Idee, diesen Hintergrund und die Entwicklung einer Unternehmenskultur zusammenzuführen, ist nachstehende Vision entstanden. Sie kann - ja muss - auch als ein Modell für die Erneuerung unserer Gesellschaft dienen und diese initiieren, um wieder die vitale Kraft des ganz Ursprünglichen mit Aufbruchstimmung zurück zu gewinnen.

Die Vision: Authentisch gelebte Unternehmenskultur

- Die Kultur eines Unternehmens ist die grundsätzliche Vorstellung, wie aufgrund bestimmter Werte und Verhaltensweisen das Unternehmen und seine Mitarbeiter als eine von einem gemeinsamen Willen getragene Einheit erfolgreich handeln wollen.

- Leider fallen Anspruch und Wirklichkeit meist mehr oder weniger weit auseinander. Die gesetzten Ziele werden in aller Regel, wenn überhaupt, nur mit letztem, oft überforderndem Einsatz unter Hektik und mit viel Stress erreicht, die deutliche Spuren in einem harmonischen Zusammenwirken hinterlassen.

- Das muss nicht sein. Es gibt ein Welt-Unternehmen, dessen Master-Management souverän und perfekt 100.000 Milliarden Galaxien managt mit dem Grundprinzip: “Einheit in der Vielfalt“ - damit der Vielfalt geordnete, hoch effiziente Strukturen verleiht - und der darin enthaltenen Handlungsmaxime “Principle of least action“ - mit allergeringstem Aufwand einen optimalen Erfolg erzielen. Die Frage muss deshalb sein, ist eine Kooperation mit diesem Super-Unternehmen oder gar eine Fusion möglich?

- Seine Unternehmenskultur wird bestimmt von einer mit grenzenlosen Intelligenz-und Organisationsstrukturen ausgestatteten “Grundordnung des Universums“, die Einheit, die der sich ständig neu kreierenden Schöpfung zugrunde liegt und aus der heraus deren Master-Management auf der Basis unzähliger Naturgesetze die unendliche Vielfalt unserer Welt, auch die menschliche Gesellschaft, ordnend gestaltet.

- Menschlicher Forschungs- und Erkenntnisdrang haben immer mehr dieser Naturgesetze analysiert, sie nutzbringend angewandt und für einen eindrucksvollen materiellen Fortschritt gesorgt. Leider haben wir aber gleichzeitig aufgrund der menschlichen Willensfreiheit immer mehr eigenständige Ordnungsstrukturen einer Parallel-Ordnung aufgebaut, die Entropie-anfällig, nicht über den perfekten Organisations-Status natürlicher Systeme mit ihrer optimalen Effizienz und Erfolgs-Sicherheit verfügen. Im Gegenteil, wir operieren meist sehr mühsam mit “Trial and Error“ und hoher Fehlerhäufigkeit sowie mit viel zu hohem Aufwand und erzeugen dabei Hektik und Stress.

- Im Zuge dieser Entwicklung haben wir deshalb durch unser systemwidriges Verhalten die Natur immer mehr zu unserem Gegner gemacht, ja sogar mit schwerwiegenden Konsequenzen für unsere Gesundheit zum Feind in uns, da die Natur über das vegetative Nervensystem all unsere Körperfunktionen steuert.

- Die generelle Folge davon ist unsere aus dem Ruder gelaufene Situation, die im Begriff steht, apokalyptische Züge anzunehmen, da stattfindende Prozesse die zunehmende Tendenz aufweisen, immer mehr in unkontrollierte oder gar chaotische Zustände abzugleiten. Dabei verausgaben wir uns mit dem untauglichen Versuch, unlösbare Sekundärprobleme lösen zu wollen, wobei erzielte Scheinlösungen immer weitere Probleme erzeugen, ohne das Hauptproblem zu erkennen, das Immanuel Kant in der Sprache der damaligen Zeit wie folgt beschrieben hat: „Der Mensch muss sich in die Natur schicken lassen, aber er will, dass sie sich an ihn schicken soll.“

- Das Gesamtsystem der natürlichen Ordnung muss deshalb wieder der Soll-Zustand für optimales menschliches Denken und Handeln werden. In unserem konkreten Fall auch für eine ideale Unternehmenskultur und deren vollkommene Umsetzung, damit sie ihre volle Wertigkeit, Integrations- und Motivationskraft entfalten kann - sie wirklich authentisch gelebt werden kann.

- Dies ist nur zu erreichen, wenn wir die Fehlentwicklung einer menschlichen Parallel-Ordnung korrigieren, indem wir uns wieder in die natürlichen Ordnungs-Strukturen integrieren.

- Die uns bekannten Hochkulturen haben dies erreicht und konnten deshalb Mensch und Gesellschaft ihrer Zeit in allen Lebensbereichen ein glückliches und erfülltes Leben vermitteln. Dazu gehört auch die Vedische Hochkultur Indiens, die in den Veden die ältesten Aufzeichnungen der Menschheitsgeschichte über die gesamte kosmische Ordnung hinterlassen hat, wenn auch vielfach symbolisch verschlüsselt.

- Yoga mit seinen Meditations-Techniken ist Teil der Veden und vermittelt den Rückbezug in diese kosmische Ordnung.

- Dieses ursprüngliche Wissen ist im Verlauf der Jahrtausende einer breiteren Öffentlichkeit immer mehr abhanden gekommen, wurde aber Mitte des letzten Jahrhunderts von Maharishi Mahesh Yogi, dem letzten Vertreter der Tradition Vedischer Meister - fortbestanden in der Abgeschiedenheit des Himalaya - der Weltöffentlichkeit wieder verfügbar gemacht.

- Seine Transzendentale Meditation (TM) ermöglicht in der tiefen Stille unseres Bewusstseins - jenseits unserer Gedanken in einem Zustand allergeringster Anregung - den Rückbezug in diesen Bereich der Einheit mit zunehmender Identifikation und Integration, die auch von der modernen Quantenphysik als "Einheitliches Feld" beschrieben wird, aus der sich alle physikalischen Systeme und Partikel entfalten, also Schöpfung entsteht.

- Diese erforderliche Integration ist als ein sich ständig intensivierender Prozess anzusehen, der immer mehr auch außerhalb der Meditation die Denk- und Handlungsebene umfasst und damit unserem Genius - der in uns belebten Einheit - erlaubt, sich zu entfalten, abhängig davon, mit welcher Intensität dieser Vorgang betrieben wird. Und je größer die Zahl der Beteiligten, umso größer der gruppendynamisch kohärente Feldeffekt in einem Unternehmen.

- Damit werden dem immer komplexeren und differenzierteren betrieblichen Denken und Handeln die perfekten Ordnungsstrukturen der allem Relativen zugrundeliegenden Einheit und damit deren Master-Management zunehmend verfügbar gemacht. Insbesondere erfolgt eine kontinuierliche Effizienz- und Erfolgssteigerung durch das mehr und mehr greifende „principle of least action“. Weitere Einzelheiten finden Sie unter www.managethemanager.com - Potenzierter Effekt durch Gruppenmeditation.

- Begleitet wird dieser Prozess der Realisierung der Einheit durch konkrete Schritte zur Etablierung und Förderung der Unternehmenskultur. Beides ist erforderlich. Es bedarf also einer Doppel-Strategie: Integrierter Teil der Einheit werden und die Vielfalt sachgerecht gestalten, entsprechend der Grundaussage “Established in Yoga (Einheit) perform action“ (Bhagavad-Gita 2,48) und “Yoga is skill in action“ (Bhagavad-Gita 2,50).

- Daraus ergibt sich die Erfolgsformel für eine moderne ideale Gesellschaft:

- „Fest gegründet in der Einheit, das erforderlich Richtige, zur rechten Zeit und am richtigen Ort, gesund und leistungsstark, mit allergeringstem Aufwand und optimalem Erfolg tun.“

Die dafür erforderlichen konkreten Schritte sind unter "Praxistransfer" dargestellt.

Mit himmlischen Grüßen

Ihr Ihnen sehr verbundener
„Rat der Weisen“


PS:
ÜBERWINDUNG DES GEGENSATZES
ORDNUNGSPOLITK - VIELFÄLTIGE, OFFENE GESELLSCHAFT
MÖGLICH?

Die jüngste politische Entwicklung in Deutschland, wie auch in der EU, führt zu einer immer größeren Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft in dieser Frage. Der Bundespräsident mahnt Diskussionsbereitschaft an.

Zwei Aspekte stehen sich unüberbrückbar gegenüber: Sicherstellung von Recht und Ordnung im Inneren und durch wirkungsvolle Grenzsicherung nach außen sowie Förderung ethnischer und kultureller Vielfalt durch Öffnung nach außen mit dem Ziel einer weltweit offenen, friedlichen, alle Nationen übergreifenden Gesellschaft.

Beide Pole haben im Ansatz ihre Berechtigung. Eine in sich harmonisch gegliederte Ordnung mit einem von gemeinsamen Überzeugungen getragenen Wertekanon bewirken Kohärenz und Synergie-Effekte. Mehr Vielfalt bedeutet Bereicherung, gegenseitige Herausforderung, größere Innovationsfreudigkeit.

In der Überziehung mutiert das Eine zu zuviel Zwang bis hin zu diktatorischen Verhältnissen. Das Andere zu ethnischen, kulturellen und religiösen Konflikten. Beides kann zu immensem Schaden und menschlichen Verlusten führen. Der Versuch, langfristig eine überzeugende Balance zwischen beiden Aspekten sicherzustellen, die die Vorteile beider zusammenführt, ist bisher nicht gelungen.

Nur die Systeme der Natur sind dazu in der Lage, denn sie operieren nach dem Grundprinzip der „Einheit in der Vielfalt". Die Natur ist einerseits auf eine eindrucksvolle Vielfalt angelegt. Trotzdem durchdringt die allem Relativen zugrunde liegende Einheit, die Grundordnung unseres Universums, alle relativen Strukturen und sorgt für harmonisch strukturierte und synergetisch optimale Abläufe. Auch den durch das vegetative Nervensystem gesteuerten menschlichen Körper. Nur unser menschlicher Geist hat kraft seiner Willensfreiheit in starkem Maße eigene Wege eingeschlagen und sich weitgehend eine eigene Parallelordnung errichtet, die nicht über diese Fähigkeit verfügt.

Daher rührt unsere Problemsituation, die durch Rückbezug und Integration in den Bereich der Einheit wieder aufgelöst werden kann. Denn der Bereich der Einheit beinhaltet beide Aspekte in seiner Einheitsstruktur noch ohne duale Ausprägung. Nur dieser ist deshalb in der Lage, beide durch Aufrechterhaltung seiner absoluten Kohärenz in einer ebenso perfekten Balance zu halten. Wo sich dieser Punkt befindet, haben wir bereits im Offenen Brief 6 ausgeführt.

Rückbezug ist deshalb das Gebot der Stunde.