25. September 2015
Rat der Weisen
Im Himmel
70569 Stuttgart


Flüchtlingsdrama — der Weg aus der Krise


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wenn unser Ratsmitglied Goethe in seinem Gedicht „Das Göttliche“ sagt: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“, dann können wir uns in der gegenwärtigen Invasion von Flüchtlingen aus Orient und Afrika mit unserer Hilfsbereitschaft ohne Einschränkung weltweit zu den Klassenbesten zählen. Trotzdem gelingt es uns nicht, Herr des Chaos eines immer stärkeren Zustromes zu werden.

Goethe sagt nämlich auch in diesem Gedicht: „Nach ewigen, ehernen Gesetzen müssen wir alle unseres Daseins Kreise vollenden.“ Wir sollen jenseits von menschlichem Recht und Ordnung eine übergeordnete natürliche Grundordnung, die das gesamte Universum mit seinen Milliarden von Galaxien souverän steuert, unserem Denken und Handeln zugrunde legen. Dies ist die übereinstimmende Erkenntnis unserer geistigen Tradition aus Ost und West, dass unserer Welt ein Bereich der Einheit - unendliche Intelligenz und Ordnung - zugrunde liegt, Mensch und Gesellschaft ihrer Bestimmung gemäß integrierter Teil dieser kosmischen Ordnung sind, wenn sie nicht kraft eigener Intelligenz und Willensfreiheit andere Alternativen wahrnehmen.

Eine nüchterne und schonungslose Situations-Analyse kommt jedoch zu dem Ergebnis: Diese ewigen Gesetze sind aus unserem Blickfeld geraten, der Bezug dorthin weitgehend verloren gegangen. Maßstab ist nur noch unsere Man-Made Order, die zu einer Parallel- Gesellschaft zur natürlichen Ordnung geführt hat.

Die Folge ist ein immenser Ordnungsverlust, da uns die perfekte Intelligenz und Ordnungskraft natürlicher Systeme fehlt, sodass Prozesse sehr rasch außer Kontrolle geraten, chaotisch werden und in Gegensatz zu den natürlichen treten. Siehe die heutige chaotische Flüchtlings-Situation, die unseren menschlichen Ordnungsstrukturen weitgehend aus dem Ruder gelaufen ist und selbst mit intensiver Staatsgewalt kaum mehr zu bewältigen sein wird.

Wir haben uns in Wirklichkeit zum Feind der Natur gemacht und müssen uns, total unterlegen, deren Reaktionen, die wir dann oft als geradezu unmenschlich empfinden, beugen. Trotzdem suchen wir nicht nach den primären Ursachen einer Fehlentwicklung, sondern betrachten diese als Normalität, was tatsächlich aber die Auslösung eines kontinuierlichen kosmischen Betriebsunfalles darstellt, verbunden mit regelmäßigen krisenhaften Zuspitzungen.

Wir jagen jährlich Milliarden von Tonnen CO₂-Gas in die Atmosphäre, nehmen damit eine Erderwärmung, steigende Meeresspiegel und Luft-Verschmutzung mit entsprechenden Naturkatastrophen in Kauf. Abzusehen deshalb, dass z. B. in naher Zukunft chinesische Großstädte wegen Dauersmogs unbewohnbar werden. Wir spalten Atome und geben uns in die Hand weniger Menschen, die mit dem Druck auf einen roten Knopf das Leben auf unserem Planeten auslöschen können. Wir verändern den genetischen Code von Tier und Pflanzen, die Grundbausteine der sich entfaltenden kosmischen Ordnung.

Diese hat über tausende von Jahren auch den menschlichen genetischen Code entsprechend Klima, Landschaft und Umweltbedingungen, örtlich sehr verschieden, optimal ausgebildet, um den gestellten Herausforderungen in bester Weise und situationsgerecht entsprechen zu können, sowie unsere Evolution so effizient wie möglich zu fördern.

So wurde z. B. erst kürzlich festgestellt, dass dunkelhäutige Menschen in nördlichen Ländern aufgrund Hautfarbe und -struktur, zu wenig eigenes Vitamin D produzieren. Die Natur hat also weltweit die menschliche Entwicklung sehr differenziert betrieben, wie auch bei Tier und Pflanzen. Ihr Grundprinzip ist deshalb die Artenvielfalt, die eingebunden ist in die unendlichen Intelligenz- und System-Strukturen ihrer perfekten Ordnung.

Dieses Grundprinzip lautet deshalb „Einheit in der Vielfalt“. Das bedeutet:

1. Integration in diesen Bereich der Einheit, die natürliche Ordnung, um mit diesem Rückbezug die fast unendliche Vielfalt souverän und erfolgreich zu bewältigen. 2. Aufrechterhaltung und Förderung dieser differenzierenden Vielfalt, um sich gegenseitig zu bereichern und damit mit geringstem Aufwand, in kürzester Zeit sich optimal weiter entwickeln zu können. 3. Beides in dem hoch geordneten Zustand der natürlichen Systeme, die systemwidrige Einflüsse sich nicht entfalten lassen. Für den Bereich der Physik wurde dies nachgewiesen durch den Meißner-Ochsenfeld-Effekt.

Konkret auf unsere Flüchtlingsfrage übertragen, sind daraus folgende Erkenntnisse zu gewinnen:

Die natürliche Ordnung fördert nicht multikulturelle Gesellschaften, die sich weltweit immer mehr angleichen, sondern die Vielfalt eigenständig ausgeprägter einzelner ethnischer Gruppierungen. Natürliche nationale Einheiten sollen sich in ihrem natürlichen Umfeld, ausgerichtet auf ihre jeweiligen Gegebenheiten, optimal weiter entwickeln. Substanzielle Teile einzelner Nationen deshalb nicht in anderen Regionen Integration in deren Gesellschaft anstreben, auch von diesen nicht gefordert werden.

Das bedeutet kein hermetisches Abschotten, sondern setzt ein hochgeordnetes gesellschaftliches System in die Lage, fördernde Einflüsse — einschließlich individueller, systembereichernder Zuwanderung — von außen aufzunehmen und negative abzuweisen, was bei einer für alle Einflüsse offenen multikulturellen Gesellschaft nicht möglich ist.

Hilfe in der Not sollte deshalb in erster Linie nicht durch Integrationsversuche in großer Zahl, sondern hauptsächlich als Hilfe zur Selbsthilfe in der jeweiligen Heimatregion, also vor Ort erfolgen. Asyl zunächst ein Gastrecht sein und vorrangig nur vom nächstgelegenen asylbereiten Land beansprucht werden können. Das bedeutet eine Modifizierung unserer Flüchtlingspolitik.

Dies sind Hinweise auf den einen Teil einer Doppelstrategie. Der andere, grundlegende Teil ist der erforderliche Rückbezug in die natürliche Ordnung, um als deren integrierter Teil die Vielfalt des Lebens immer souveräner auf der Grundlage dieser perfekten Ordnung ohne chaotische Entgleisungen bewältigen zu können, wozu begrenzte menschliche Intelligenz allein auf sich gestellt, nur bedingt in der Lage ist. Das perfekte Master-Management der Natur kann so zu unserem mächtigen Partner werden und unser Wirkungsspektrum grundlegend erweitern.

Ein banales Beispiel soll dies verdeutlichen: Wir können kraft unserer Intelligenz und Willensfreiheit aus einer fast unendlichen kosmischen Speisekarte eine phantastische Auswahl treffen, die Speisekarte wird aber von der perfekten natürlichen Ordnung erstellt. Unser primäres Problem: Trotz fortlaufender Fehlleistungen geben wir den Versuch nicht auf, eine eigene, von unserem Ego getriebene, recht eigennützige kleine, weniger phantasievolle Karte schreiben zu wollen und scheitern damit kläglich. Das könnte, so wir dies wollen, kurzfristig grundlegend geändert werden.

Die östliche geistige Tradition stellt insbesondere im Yoga (Vereinigung), aus dem ältesten Wissen der Menschheit, den Veden (Veda), genial-einfache Meditations-Techniken zur fortschreitenden Integration in die natürliche Ordnung zur Verfügung, weltweit verfügbar als „Transzendentale Meditation“ und umfassend wissenschaftlich untersucht. Besonders bedeutsam, die erzielte hohe Geordnetheit der Gehirnwellen, die eine erfolgreiche Integration signalisieren und uns mit den kosmischen Strukturen synchron kurzschließen.

Dabei überschreiten wir auf dem Weg nach innen, in der tiefen Stille unseres Bewusstseins, den Bereich unserer vielfältigen Gedanken und werden integrierter Teil dieses Bereichs der Einheit. Durch fortschreitende Praxis verlängern sich diese Intervalle und bleiben dann auch außerhalb der Meditation immer länger aufrecht erhalten. Inzwischen verstärkt sich die ahnende intuitive Verbindung, die allmählich zur Gewissheit wird und zu immer umfassenderem Wissen führt. In größeren Gruppen ausgeübt, ergeben sich in kürzester Zeit gruppendynamisch wirksame, sehr praktische positive Resultate für die gesamte Gesellschaft.

Unter Praxistransfer finden Sie die weiteren Details.

Mit himmlischen Grüßen

Ihr Ihnen sehr verbundener
„Rat der Weisen“