15. August 2018
An:
Multiplikatoren in Wirtschaft und Gesellschaft

Von:
Bürgerinitiative Advice from the Wise

Chancen gesellschaftlicher Erneuerung


Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Welt befindet sich gegenwärtig in einer Zeit dramatischer Veränderung – mit hohem Negativitätspotenzial. Entsprechend bedrückend und Besorgnis erregend ist die Stimmung im Land.

Diese ambivalente Entwicklung wird als von der etablierten Politik mit ihrem derzeitigen Instrumentarium nicht mehr beherrschbar wahrgenommen. Auch das Vertrauen, die Ereignisse in ihrer Bedeutung richtig einzuschätzen und dann mit innovativen Maßnahmen in Griff zu bekommen, schwindet zunehmend. Ein allgemeines Krisenbewusstsein steigt. Überzeugende Gegenstrategien sind nicht in Sicht.

Es besteht deshalb dringender Handlungsbedarf.

„Advice from the Wise“ stellt nachstehend einen aus heutiger Sicht außergewöhnlichen Lösungsansatz vor, der jedoch unserem geistigen Weltkulturerbe entstammt und das Potenzial aufweist, die kritische Entwicklung der Gegenwart in einen überaus positiven Trend umzuwandeln.

Wir sollten das Wagnis eines grundlegenden Wandels eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günther Hermann

Sprecher Bürgerinitiative
"Advice from the Wise"



Chancen gesellschaftlicher Erneuerung: Die neue Ordnung

Eines signalisiert das Zeitgeschehen immer deutlicher: Eine alte Weltordnung mit ihren unlösbaren Krisenherden zeigt immer deutlichere Auflösungs- und Zerfallserscheinungen. Und ausgerechnet ein US-Präsident, oberstes Exekutivorgan der Weltmacht Nr. 1 dieser Weltordnung, stellt immer mehr ihre Institutionen infrage und beschleunigt damit den Abwärtstrend. Verbreitet damit zunehmende Endzeitstimmung einer Zeitepoche.

Dies führt zu der Frage, ob wir uns nicht in einer generellen – und zwar ganz fundamentalen – Krisensituation befinden und die verschiedenen vordergründigen Ereignisse nur deren äußerer Ausdruck sind – Teil eines Gesamtproblems. Wir also ohne Klärung der Grundsatzfrage nur oberflächliche Symptome, die uns voll in Beschlag nehmen, zunehmend erfolglos zu lösen versuchen, wie es uns das Beispiel der Hydra in der griechischen Mythologie zeigt. Nach jedem Abschlagen eines Kopfes der Schlange durch Herakles sind nämlich immer wieder zwei neue entstanden und erst nach Ausbrennen des Kopfstumpfes – Beseitigung des Grundübels – war das Problem gelöst.

Der Versuch der Fortschreibung des Status quo nur mit anderen Mitteln, macht bei dieser Betrachtungsweise daher keinen Sinn mehr. Im Gegenteil: Sie ist als Herausforderung zu neuem Denken und Handeln zu werten.

Auf einer grundsätzlicheren Ebene öffnet sich uns nämlich die Erkenntnis, dass wir Menschen durch unser – bewusst und unbewusst – naturgesetzwidriges Verhalten weltweit in einer fundamentalen Dauerauseinandersetzung mit der allmächtigen Natur stehen, die Milliarden von Galaxien souverän mit einer grenzenlosen Intelligenz und Perfektion steuert und Verstöße gegen ihre Ordnung mit restrukturierenden, für uns oft sehr schmerzhaften Gegenmaßnahmen belegt, um ihren absoluten Ordnungsanspruch durchzusetzen.

Wir haben dessen ungeachtet keine Anstrengungen unternommen, einen nachhaltigen Rückbezug in diese allumfassende Ordnung wieder herzustellen, sondern eine im Vergleich zur Natur ineffiziente, immer wieder von chaotischen Ereignissen bedrohte eigene Welt, eine Parallelordnung zur Ordnung der Natur geschaffen. Wir haben uns damit mit steigender Tendenz zu deren Feind in allen Lebensbereichen gemacht, dem die Ordnungs- und Schutzfunktion der Naturgesetze weitgehend entzogen ist. Wir wurden so zu einem von vielen Übeln geplagten Dauerverlierer.

Diese im langen historischen Zeitablauf eingetretene schleichende Emanzipation aus der natürlichen Ordnung – eine Fehlentwicklung – gilt es deshalb jetzt grundsätzlich zu korrigieren.

Immanuel Kant, einer unserer größten Denker, hat diese Aussage auf den Punkt gebracht: „Der Mensch muss sich in die Natur schicken lassen, aber er will, dass sie sich an ihn schicken soll.“ Rousseau forderte deshalb mit einer der Grundaussagen der Aufklärung: “Zurück zur Natur“, dass wir wieder in deren Ordnungsrahmen zurück kehren. Und Goethe formulierte in seinem Gedicht „Das Göttliche“: „Nach ewigen, ehernen, großen Gesetzen müssen wir alle unseres Daseins Kreise vollenden.“

Die moderne Ökobewegung und ihre Umwelt- und Klimapolitik sind zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber die entscheidende Frage bleibt: Sind wir bereit, unseren „Herr im Hause-Standpunkt“ aufzugeben. Anzuerkennen, dass wir unserer Bestimmung gemäß integrierter Teil einer großen kosmischen Gesamtordnung sind und nicht, dass die Natur uns zur freien Disposition überlassen ist, wir uns eben nur irgendwie nach unseren selbstbestimmten Maßstäben mit ihr arrangieren müssen und an ihr keinen Raubbau betreiben dürfen. 0der dass wir lediglich, soweit es unseren Zielsetzungen und auch unseren eingeschränkten Möglichkeiten entspricht, versuchen, einzelne Naturgesetze zu beachten. Letzteres wegen der allumfassenden Interdependenz der Naturgesetze nur mit einem zweifelhaften Teilerfolg verbunden.

Klare Antwort: Die dem gesamten Kosmos zugrunde liegenden Naturgesetze stehen nicht zu unserer Disposition. Sie markieren die Eckwerte unseres weit gefassten Handlungsrahmens, lassen uns aber andererseits mit zunehmender Integration in ihre Systeme an ihrem gesamten universalen Wirkungsspektrum partnerschaftlich partizipieren, inklusive ihrem perfekten Wirkungsgrad, wie ihn geniale Menschen mehr oder weniger schon immer nutzen konnten.
Wirklich ein phantastisches Angebot, dessen Realisierung zuverlässig gelingen kann. Denn diese natürliche Ordnung ist – dem denkenden Geist zunächst verborgen – in unserem Bewusstsein als eine 2. Dimension verfügbar und kann dort – wenn gewusst wie – einfach und leicht mit zunehmender Effizienz bis hin zur vollkommenen Integration, aktiviert werden.

Was ist dafür konkret zu unternehmen?

Die Details der vorgeschlagenen Bewusstseins-Technik finden Sie unter Botschaft und in Kurzfassung im 10. Offenen Brief. Gesellschafts-relevante Umsetzung mit einem Gruppenprogramm auf Grund der dadurch freigesetzten hohen Ordnungskraft der Naturgesetze ist unter Praxistransfer und Fakten dargestellt. Näheres dort auch über Abbau von individuellem und kollektivem Stress – eine Folge der unzureichenden Effizienz unserer „Man-made-Order“ – zur Beseitigung von Aggressivität, Gewalt, Spannungen und Konflikten.

Die Weisen allen Couleurs haben die diesem Vorschlag zugrunde liegenden Zusammenhänge schon zu allen Zeiten gewusst, aber meist vergeblich gemahnt. Dazu hat Goethe in seinem Gedicht „Vermächtnis“ folgende bemerkenswerte Ausführungen gemacht: „Sofort nun wende dich nach innen, das Zentrum findest du da drinnen, woran kein Edler zweifeln mag. Wirst keine Regel da vermissen.“

Was in der überschaubaren Vergangenheit allerdings gefehlt hat, ist nach Jahrtausenden heute wieder verfügbar. Ein einfacher, systematischer, in das moderne Leben unserer Gesellschaft leicht umsetzbarer Realisierungsansatz, der unmittelbare praktische Resultate erzeugt. Die Bewusstseinstechnik der „Transzendentalen Meditation“ (TM) aus dem zeitlosen Yoga nach der Tradition der Vedischen Meister erfüllt diese Voraussetzungen. Weltweit von Maharishi Mahesh Yogi, dem letzten Vertreter dieser Tradition, wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und inzwischen in seinen Wirkungen vielfach wissenschaftlich bestätigt.

Transzendental weist auf den Vorgang des Transzendierens während der Meditation hin und bedeutet: Die Grenzen unseres bewussten Denkens überschreitend, erfolgt in tiefer Entspannung von Geist und Körper – in ruhevoller Wachheit - mit zunehmender Intensität ein Eintauchen in das Grenzenlose – einen Bereich reinen Bewusstseins - und damit Identifizierung und zunehmende Integration in die perfekte Ordnung der Natur, die absolute Verfassung unseres Universums. Dies ist die Beschreibung eines 4. Bewusstseinszustandes neben Wachen, Schlafen und Träumen – Transzendentales Bewusstsein. Allein das anstrengungslose Denken eines von einem TM-Lehrer kompetent vermittelten inhaltslosen Wortklanges ermöglicht bei richtiger Anwendung den erfolgreichen Ablauf!

Dieser Vorgang erzeugt im gesamten Gehirnareal hoch geordnete und koordinierte Gehirnwellen. Es entsteht eine messbare „Total Brain Integration“, die mit fortschreitender Praxis immer mehr auch außerhalb der Meditation anhält und die Gehirnleistung kontinuierlich anwachsen lässt sowie kohärente Außenwirkung in das persönliche Umfeld entfaltet.

Heute wird der Bereich reinen Bewusstseins von der Quantenphysik als „Einheitliches Feld“ beschrieben, aus dem heraus sich der gesamte Schöpfungsprozess systematisch nach den Naturgesetzen entfaltet. Mensch und Gesellschaft kehren mit dem Rückbezug in diesen elementaren Grundzustand sukzessiv wieder in ihren vorgegebenen ursprünglichen Ordnungsrahmen zurück. Der „Not-wendige“ Schritt, um das KrisenZeitalter zu beenden.

Dieser praktische Aspekt ist Teil des Veda, dem ältesten bekannten Wissen über die kosmische Ordnung und die für uns darin vorgesehenen, von den Naturgesetzen unterstützten Ziele.

“Zurück zu unseren Wurzeln“ ist deshalb das Erfordernis unserer in existenziellen Fragen immer ziel- und ratloser gewordenen Zeit, um das ganz elementare menschliche Potenzial für einen fundamentalen Neubeginn mit zunehmender Integration in die natürliche Ordnung zu mobilisieren. Dazu mehr unter Hintergrund.

Beenden wir deshalb doch die Selbstüberschätzung unserer Möglichkeiten, die häufig unter Missachtung von Naturgesetzen allzu teuer erkauft wurden und zu unserer heutigen Misere geführt haben. Allein schon diese Einsicht ist der erste Schritt zum künftigem Erfolg.

Unter gusp.org finden Sie einen wissenschaftlich fundierten Ansatz weltweit renommierter Persönlichkeiten mit dieser Meditationstechnik – in größeren Gruppen praktiziert – die durch immense Stressbelastung entstandene hochgradige globale Unordnung, die sich u. a. in immer wiederkehrenden internationalen Konflikten, Terrorismus und Gewaltanwendung äußert, zu beenden. Mensch und Gesellschaft wieder inneren und äußeren Frieden und von den Naturgesetzen unterstützten Fortschritt in einer neuen Zeitepoche – einem ökologischen Zeitalter mit einer „Nature Integrated Society“ – zu vermitteln.

Eine innovative Politik und meinungsbildende Öffentlichkeit sind aufgerufen, diese Erkenntnisse in eine völlig neue gesellschaftliche Realität umzusetzen und auf diesem Hintergrund die fundamental neue Ordnung im Einzelnen zu strukturieren. Neues Denken und Handeln – vor allem initiiert durch eigene Erfahrung der 2. Dimension – ist das Gebot der Stunde und wird uns neue Horizonte mit ungeahnten Zukunftschancen öffnen. Im Rahmen einer Doppelstrategie wird dabei der notwendigen Bewusstseinsänderung die ebenso erforderliche Verhaltensänderung folgen. Als angehende System-Insider mehr und mehr unterstützt von der den gesamten Kosmos gemäß den Naturgesetzen lenkenden Intelligenz der natürlichen Ordnung, der allumfassenden Einheit der 2. Dimension.

Diese Zukunftsvision ist realisierbar, weil anstelle des wegen Überforderung immer mehr Stress produzierenden und deshalb immer ineffizienteren Handlungsprinzips der heutigen Gesellschaft „Trial and Error“ – probieren und aus Fehlern lernen – das Naturprinzip „Principle of Least Action“ treten wird – mit dem geringsten Aufwand und in kürzester Zeit optimal handeln. Um den Fortschritt sicherzustellen, braucht unsere immer komplexere und kompliziertere Welt dieses hochintelligente Handlungsprinzip der natürlichen Ordnung.

Dieses fundamentale Prinzip ist – wie auch die universal agierende Intelligenz und die den gesamten Kosmos lenkenden Naturgesetze (Handlung, Kreativität, Ordnung) - ein von einander untrennbarer Aspekt der Einheit der 2. Dimension, aus der heraus sich die ständig immer mehr diversifizierende Vielfalt der vordergründigen 1. Dimension systematisch entwickelt. Und sie ist in der Lage - im Gegensatz zur Man-made-Order, die bei zunehmender Vielfalt rasch in ungeordnete Zustände abgleitet – bei systemgerechtem menschlichen Verhalten diesen strukturierten, geordneten Zustand trotz ständiger und nachhaltiger Veränderung und Belastung auch dauerhaft und in perfekter Weise aufrecht zu erhalten.

Die Bhagavad Gita sagt deshalb in Vers 2,50: „Yoga (Einheit) is Skill in Action“, sichert optimalen Erfolg des Handelnden. „Einheit in der Vielfalt“ wird das überzeugende Grundprinzip und persönliches Leitmotiv einer ganz neuen Zeitepoche sein.